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Phimose

Elisabeth-Krankenhaus Rheydt

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Allgemeines

Paraphimose



Allgemeines

Die Phimose ist eine verlängerte und zu enge Vorhaut, häufig kombiniert mit einer Verklebung des inneren Vorhautblattes mit der Eichel. In ausgeprägten Fällen kann die Öffnung der Vorhaut so klein sein, dass es zur Aufblähung der Vorhaut während des Wasserlassens kommt. Zurückgebliebener Urin und Sekret der entsprechenden Drüsen können zu Infektionen führen. Im Neugeborenen- und Säuglingsalter ist die Phimose noch normal, sie sollte sich allerdings nach dem ersten Lebensalter wieder zurückgebildet haben. Ein konservativer Therapieversuch durch Einreibung mit entsprechenden 0,02% haltigen Cortisonsalben kann ggf. zur Lösung des inneren Vorhautblattes und zur Weitung führen. In den meisten Fällen ist allerdings eine Umschneidung der zu engen Vorhaut notwendig, insb. dann, wenn immer wieder Infektionen der Vorhaut auftreten (Balanitiden) oder, wenn parallel und - dies ist sehr häufig - eine Enge am Ausgang der Harnröhre (Meatusstenose) oder ein zu kurzes Vorhautbändchen (Frenulum breve) vorliegt. Verschiedene operative Therapieoptionen gibt es von der plastischen bis zur radikalen Circumzision, wo die Eichel später komplett freiliegt.


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Paraphimose

Die Hauptkomplikation der Phimose besteht in der sog. Paraphimose. Die zu enge Vorhaut ist über die Eichel zurückgezogen und schnürt diese ein. Diese schwillt an, die Vorhaut kann nicht mehr über die Eichel vorgezogen werden. Diese schmerzhafte Ereignis bedarf einer sofortigen ärztlichen Behandlung. Entweder gelingt es, die Eichel auszuwickeln und die Vorhaut darüber zu ziehen, oder es muss ein kleiner Schnitt in die Vorhaut gemacht werden, der die Abschnürung beseitigt. Meist ist die Beseitigung der Paraphimose ohne Narkose möglich.

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