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Pressemitteilung

Am Eli keine Nacht ohne Geburt

Dr. Harald Lehnen sieht mit besonderem Blick auf die kommenden Monate. Dann würden für ihn die Auswirkungen von Corona so richtig deutlich. In seinem Gesicht steht dabei statt Besorgnis ein deutliches Schmunzeln: „Vom Lockdown an gerechnet, steht uns eine mögliche Geburtenwelle erst in den kommenden Wochen und Monaten bevor.“

Vorbereitet sei die Mutter-Kind-Klinik, MKK, des Eli auf einen möglichen Geburtenschub auf jeden Fall, so der Chefarzt einer der bundesweit zahlenmäßig größten Entbindungskliniken: „Ohnehin stehen bei uns rund um die Uhr unter anderem Hebammen und ausgewiesene Spezialisten in der Geburtshilfe bereit.“

Das hat sich längst herumgesprochen, so Lehnen. Mittlerweile hat das Einzugsgebiet der MKK einen Radius von bis zu 80 Kilometern: „Und das, obwohl wir derzeit gar keine Infoabende für Schwangere anbieten. Die werdenden Mütter kommen von selbst.“ Die Rasanz, mit der der Zuspruch seiner Klinik wächst, ist selbst für den erfahrenden Geburtshelfer und Gynäkologen ein Phänomen: „Im Augenblick kommen jeden Tag bis zu 40 Schwangere in unsere Ambulanz. Wir zählen gerade im Monat im Durchschnitt 300 Geburten. Schon jetzt liegen wir seit Januar bei 2.400 Entbindungen.“

Das liege unter anderem daran, dass Problemfälle, also Früh- oder Risikogeburten, nicht nur gesetzlich festgelegt aus anderen Kliniken ins Eli verlegt werden müssen, sondern die werdenden Mütter auch wollen, da die MKK, zusammen mit dem Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, den anerkannten Status eines Perinatalzentrums Level I hat.

Dr. Harald Lehnen blickt voller Spannung „auf den einzig positiven Nebeneffekt der Pandemie. Wir werden sehen, wie sich ab November und Dezember die Auswirkungen des Lockdowns in Geburtenzahlen niederschlagen werden. Wir sind vorbereitet.“

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