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Ernährungsmanagement

Ursachen und Risikofaktoren

Das Risiko der Mangelernährung ist besonders bei älteren Menschen sehr hoch. Krankheit, Medikamente, Umgebungseinflüsse, ein vermindertes Durstgefühl und die Veränderungen des Geschmacksinns sind wichtige Faktoren für die Entstehung einer Mangelernährung.
Begleitend stehen dem Patienten und den Mitarbeitern im Hause Fachkräfte im Bereich Ernährungswissenschaften (Frau Kerstin Reichwein, Master of Science der Ökotrophologie) sowie Diätberatung, Ergotherapeuten und Logopäden zur Seite, die in engem Kontakt mit den Pflegekräften und Ärzten die Ernährung individuell anpassen. Die Speisebestellung erfolgt über weitergebildete Serviceassistenten.

Ziele und Umsetzung

  • Um die Pflegequalität zu sichern und optimieren, wird bei allen Patienten aller Altersgruppen bereits bei der Aufnahme in der Notaufnahme geprüft, ob das Risiko für eine bestehende oder sich entwickelnde Mangelernährung besteht.
  • In allen Abteilungen findet während des gesamten Krankenhausaufenthaltes täglich eine neue Beurteilung des festgestellten Risikos statt.
  • Bei jedem Patienten, der ein Risiko bezüglich einer Mangelernährung aufweist, wird ein allgemein gültiges und anerkanntes Einschätzungsinstrument wie der Ernährungsskala (NRS 2002) in Kombination mit einer Hautbeurteilung, Kontrolle und Anpassung der Medikamente durch den Arzt und der klinischen Beurteilung durch eine erfahrene Pflegefachkraft durchgeführt.
  • Maßnahmen die getroffen werden, um die Ernährungssituation des Patienten zu verbessern, sind koordiniert und standardisiert, schließen verschiedene Berufsgruppen für die Umsetzung ein (multiprofessionell) und sind überprüfbar.
  • Die Maßnahmen zur Verbesserung der Ernährungssituation des Patienten sind individuell angepasst. Sie richten sich nach den Bedürfnissen und dem Bedarf des jeweiligen Patienten.
  • Eine umfassende und fachgerechte Unterstützung (z.B. Bereitstellung von Hilfsmitteln, sensorische Stimulation) erfolgt gemäß den Ressourcen des Patienten.
  • Die Informationsweitergabe an interne Abteilungen und externe Einrichtungen findet mittels Übergabe bzw. Verlegungsbericht statt, so dass die kontinuierliche Weiterversorgung gewährleistet wird.
  • Die Patienten und die Angehörigen sind über die Risiken und Folgen einer Mangelernährung informiert, beraten und ggf. angeleitet.
  • Für die praktische Anleitung, Schulung und Beratung am Krankenbett bzw. in der häuslichen Umgebung stehen den Patienten und Angehörigen neben den Pflegekräften und Ergotherapeuten auf der Station auch ausgebildete Ernährungsfachkräfte zur Verfügung.

Eli-TV 11/2011: Ernährungsmanagement

Kontakt

Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-0
Telefax 02166 394-2701

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