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Infos zur ambulanten OP

Was ist eine ambulante Operation?

Hierbei handelt es sich um Eingriffe, die mit einer kurzen Narkose bzw. unter lokaler Betäubung durchgeführt werden. Bei einer ambulanten Operation werden Sie in der Regel mit einer Überweisung durch den niedergelassenen Arzt in unser Haus zur Voruntersuchung einbestellt. Wir empfehlen, die für die ambulante Operation notwendigen Befunde (z. B. Labor, Röntgen, EKG) möglichst aktuell von Ihrem Hausarzt mitzubringen. In Ausnahmefällen können diese Untersuchungen auch in unserem Haus durchgeführt werden. Am Operationstag erscheinen Sie zum vereinbarten Zeitpunkt in unserem Haus und können im Normalfall wenige Stunden nach der Operation das Krankenhaus in Begleitung wieder verlassen.

Was kann ambulant operiert werden?

Folgende Operationen werden unter anderem in unserem Haus angeboten:

Weitere Eingriffe sind nach individueller Absprache möglich.

Wer kann ambulant operiert werden?

Der verantwortliche Krankenhausarzt entscheidet nach eingehender Untersuchung und Prüfung auf Begleiterkrankungen, ob die Operation ambulant durchgeführt werden kann. Hierbei ist auch zu beachten, dass in jedem Fall die häusliche Versorgung innerhalb der ersten Tage nach der ambulanten Operation gewährleistet sein muss.

Am Tag vor der Operation

Am Tag vor der Operation dürfen Sie ab 22.00 Uhr nichts mehr essen, trinken und auch nicht rauchen, da sonst die Narkose nicht durchgeführt werden kann. Medikamente dürfen Sie nur nach Absprache mit dem Narkosearzt einnehmen.

Am Tag der Operation

Bitte erscheinen Sie am OP-Tag pünktlich auf der entsprechenden Station. Dort werden Sie zur Operation vorbereitet (Bett, OP-Hemd, evtl. Rasur, Beruhigungsmedikament, evtl. venöser Zugang).
Außerdem müssen Zahnprothesen, Kontaktlinsen und Schmuck abgelegt werden. Eine sichere Verwahrung ist gewährleistet. Nagellack bitte schon zu Hause entfernen.
Geben Sie uns Bescheid, wenn vor dem Operationstermin Fieber, Husten, Schnupfen oder andere Infektionen auftreten. In diesem Fall muss die Operation verschoben werden.
Im Zweifelsfall kommen Sie zum vereinbarten Zeitpunkt in die Klinik, der Narkosearzt wird Sie dann erneut untersuchen und entscheiden, ob eine Narkose möglich ist.

Nach der Operation

Nach der Operation werden Sie zunächst im Aufwachraum, später auf der Station betreut und medizinisch überwacht.
Im Normalfall dürfen Sie nach ca. 2 Stunden bereits trinken. Nach ca. 4–6 Stunden, nachdem Operateur und Narkosearzt Sie untersucht haben, können Sie in Begleitung das Krankenhaus in der Regel wieder verlassen.
Selten können Probleme auftreten, die eine stationäre Aufnahme erforderlich machen.
Nach der Entlassung sollten Sie über 24 Stunden von einem Erwachsenen betreut werden. Zu Ihrer eigenen Sicherheit empfiehlt es sich, für die Heimfahrt mit dem PKW neben dem Betreuenden noch einen zusätzlichen Fahrer mitzubringen oder ein Taxi zu benutzen. Gestalten Sie die ersten 24 Stunden ruhig und bleiben Sie am besten in der Wohnung. Sie dürfen zu Hause trinken und leichte Kost essen, bei guter Verträglichkeit auch normale Kost.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – auch nachts – wenn Probleme auftreten wie:

  • außergewöhnlich starke Schmerzen
  • dauernde Übelkeit oder unstillbares Erbrechen
  • erschwerte Atmung
  • Fieber über 38 ° C
  • Nachblutungen
  • Schüttelfrost, Nackensteife
  • stark angeschwollener oder geröteter Wundbereich
  • Probleme, die Sie nicht selbst lösen können

Sie erreichen unsere Zentrale unter der Telefonnr.: 02166 394-0.
Bitte lassen Sie sich dort mit den diensthabenden Ärzten verbinden.
Tagsüber können Sie natürlich auch Ihren Hausarzt konsultieren.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Sekretariate der einzelnen Fachklinken.

Kontakt

Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-0
Telefax 02166 394-2701

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