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Kardio-MRT

Indikationen zur Untersuchung des Herzens in der MRT sind zum einen die akute oder chronische Entzündung des Herzmuskels, die Beurteilung der Herzpumpleistung (Herzfunktion) und die Beurteilung des Blutflusses durch die Herzklappen. Das Herz-MRT erfolgt ebenfalls unter Ableitung eines EKG, da auch bei dieser Methode die exakte Darstellung der Anatomie nur in Abstimmung mit der Herzphase bzw. Herzbewegung gelingt. Daneben kann die MRT bewegte Bilder erstellen, die zur Darstellung der Pumpbewegung des Herzmuskels und zur Beurteilung des Blutflusses dynamisch als Film betrachtet und ausgewertet werden. Durch den Einsatz von MR-Kontrastmittel kann die Durchblutung des Herzmuskels (Perfusion) beurteilt werden. Darüber hinaus ist es durch die intravenöse Kontrastmittelgabe möglich, die Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) oder auch Infarkte und Narben darzustellen. Dies gelingt durch sogenannte „late-Enhancement-Aufnahmen“ 10 min. nach der Kontrastmittelgabe.

Eine Stress-Herz-MRT dient dem Nachweis oder Ausschluss von therapeutisch relevanten Einengungen der Herzkranzgefäße. Durch das Medikament Adenosin wird künstlich eine Belastungssituation des Herzens im MRT hergestellt und die Versorgung des Herzmuskels mit Blut unter Stress kann so untersucht werden. Zur Sicherheit ist bei dieser Untersuchung immer ein Kardiologe in der Nähe. Die Stress-Herz-MRT kann zeigen, ob die Einengung eines Herzkranzgefäßes (Koronarstenose) zu einer Minderversorgung des Herzmuskels unter Belastung führt. Hierdurch kann die Indikation zur Behandlung dieser Koronarstenose im Herzkatheter gestellt werden.

Kontakt

Elisabeth-Krankenhaus Rheydt
Klinik für Radiologie, Gefäßradiologie & Nuklearmedizin
Hubertusstraße 100
41239 Mönchengladbach
Telefon 02166 394-2171
Telefax 02166 394-2770
E-Mail radiologie@sk-mg.de

Befund- & Bilderanfragen (CD`s):
Telefon 02166 394-2173

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